Neuer Backtrend kann für Ihren Hund tödlich enden!  Birkenzucker (auch Xylit oder Xylitol genannt)  ist derzeit in, weil er weniger Kalorien hat als normaler Zucker. Viele Kekse und Kuchen werden damit gebacken. Wir raten Hundebesitzern, lieber auf diesen Zuckerersatz zu verzichten, um sicher zu gehen, dass ihr Haustier nichts davon erwischen kann.Schon geringe Mengen Xylit sind für Hunde tödlich! Xylitol löst bei Hunden eine starke Insulinausschüttung aus, die zum Unterzucker führt. Gleichzeitig wird die körpereigene Zuckerbildung unterdrückt. Zudem verursacht Birkenzucker eine schwere Leberzellschädigung, die bis zu Leberversagen und Tod führen kann!

Die häufigsten Symptome einer Birkenzuckervergiftung sind Schwäche, Schläfrigkeit, Zittern, Krampfanfälle, Erbrechen und Durchfall. Durch die Schädigung der Leber färben sich die Schleimhäute meist gelb.

Wenn Hundebesitzer bemerken, dass ihr Haustier xylithaltige Lebensmittel gefressen hat, müssen sie sofort zum Tierarzt. Falls noch nicht zu viel Zeit verstrichen ist, wird der Hund zum Erbrechen gebracht. Danach wird eine intensivmedizinische Behandlung eingeleitet, die aus der Stabilisierung des Blutzuckers und der Behandlung eventueller Leberschäden besteht.

Vorkommen: Xylit(ol) ist ein natürlicher Zuckeralkohol, der in Gemüse- und Obstsorten (z.B. Karfiol, Erdbeeren, Himbeeren), aber auch in der Rinde bestimmter Baumarten vorkommt. Daher wird Xylit(ol) auch Birkenzucker genannt.

Die Lebensmittelindustrie verwendet Xylitol, weil es weniger Kalorien hat als Zucker und weil es den Blutzuckerspiegel des Menschen nicht beeinflusst.

Verwendung: in Kaugummi (gegen Karies wirksam), Zuckerl, Kuchen, Keksen, Marmeladen, Zahnpasten sowie zuckerfreien Globuli